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Blaualgen - so verhinderst du Vergiftungen bei deinem Hund



(Text vom Veterinäramt Zürich 28.6.2023)

Blaualgen können für Hunde tödlich sein. Immer wieder sterben Hunde, weil sie beim Spielen oder Baden Wasser verschlucken oder trinken, das mit Blaualgen belastet ist. Auch bei angeschwemmten Algenansammlungen am Ufer ist Vorsicht geboten, weil das Verschlucken von geringen Mengen für Hunde gesundheitsgefährdend sein kann. Ebenso kann für Hunde eine Gefahr entstehen, wenn diese durch trübes, mit Blaualgen belastetes Wasser laufen und danach ihre Pfoten oder ihr Fell trockenlecken.

Blaualgen kommen in allen unseren Seen und Flüssen vor. In warmem, ruhigem Wasser vermehren sie sich schnell und steigen an die Wasseroberfläche. Dann werden sie zum Problem – aber sie werden auch sichtbar. Deshalb gilt: Ist das Wasser trüb, bilden sich Schlieren oder Schaum an der Oberfläche, ist Vorsicht geboten und es wird davon abgeraten, an diesen Stellen zu baden oder Hunde ans oder ins Wasser zu lassen. Blaualgen können im freien Wasser und im Uferbereich auf Wasserpflanzen oder Steinen wachsen.

Seit Kurzem können Blaualgen ganzjährig auftreten und nicht mehr nur im Spätsommer. Somit gilt es, beim Hunde-Spaziergang am Wasser stets aufmerksam zu sein.

Weil sich die Blaualgen-Situation innerhalb kurzer Zeit ändern kann, ist es wichtig, dass die Hundehaltenden die Situation beurteilen und einschätzen können. Deshalb haben die Gesundheits- und die Baudirektion Verhaltensempfehlungen erarbeitet. Diese sind auf der Website zh.ch/blaualgen abrufbar. Auf dieser Website finden sich alle für Mensch und Hund relevanten Informationen zum Thema sowie Verhaltensempfehlungen, um Vergiftungen zu vermeiden. Vielen Dank für Ihren Einsatz, um Vergiftungen durch Blaualgen zu verhindern.

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