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Entschleunigung

von Anja Niederberger


Atme.

Atme ein.

Atme aus.

Spüre dein Körper.

Fühle deine Gefühle.

Denke deine Gefühle nicht, sondern fühle sie.

Lass dich vom Atem ausdehnen. Dein Inneres weit werden lassen.

Lass dein Herz weit werden.

Ein weites, offenes Herz kann Liebe senden. Und empfangen.

Liebe hat die Kraft, dich zu verändern.

Und damit die Welt.

 

Im Atmen gibt es Stille.

Eine kleiner Raum der Stille zwischen ein- und ausatmen und zwischen aus- und einatmen.

Diese Stille kann sich ausdehnen.

Sie kann sich in deinem Körper, in deinem Sein ausbreiten.

Und du wirst still.

Auch wenn es im Aussen tost und tobt.

Stille führt zu Liebe und zu Frieden.

Stille lässt dich deinen Hund fühlen.

 

Zwischen Reiz und Reaktion gibt es einen Raum.

Kennst du ihn?

Oder ballerst du immer gleich los, gehst in den Kampf?

Vielleicht haust du immer gleich ab, gehst in die Flucht?

Diesen Raum zwischen Reiz und Reaktion kannst du kreieren.

Atmen hilft dabei.

Dich deiner Selbst bewusst zu werden auch.

Dich liebevoll und wohlwollend zu betrachten.

Und ebenso deinen Hund.

Der vielleicht in deinen Augen «Baustellen» hat.

Der dich vielleicht nervt mit seinem «problematischen» Verhalten.

Wenn du diesen Raum zwischen Reiz und Reaktion erschaffen hast,

dann bist du in der Lage, gute und kluge Entscheidungen zu treffen.

Für dein Wohl. Für das Wohl deines Hundes. Für das Wohl deines Gegenübers.

Du kannst dann fair sein. Du kannst dann bei dir sein. Und bei deinem Hund.

 

Verlangsamung.

Dinge langsamer tun.

Banale Dinge und die Grösseren auch.

Dich verlangsamen und deinen Hund auch.

Die Verlangsamung lässt dich fühlen.

Vielleicht merkst du, dass dich die Verlangsamung nervt, dich ärgert, vielleicht sogar wütend macht.

Wer bist du, wenn die Schnelligkeit wegfällt?

Wer ist dein Hund, wenn er mal ruhig werden darf?

 

Entschleunigung.

Eine Methode? Ein Trend? Ein Modewort in der Hundeszene?

Wahrhaftige Entschleunigung ist eine Lebenseinstellung.

Verbunden mit innerer Arbeit, die nicht immer schön und fluffig ist.

Wenn jemand merkt, ob du Entschleunigung als Übung anwendest oder sie wahrhaftig lebst, dann dein Hund.

Höre auf deinen Hund.

Er weiss ziemlich viel.

 

Schenke deinem Hund deine Entschleunigung.

Werdet durchlässig, ihr beiden.

Dehnt euch aus.

Spüre die Verbundenheit.

Dein Hund will dir nichts Schlechtes.

Er tut die Dinge, die er tut, nicht gegen dich.

Nimm dich nicht so wichtig.

Mache dich und deine Gesundheit und deine Entschleunigung zur Priorität.

Sei wohlwollend mit dir in deinem Prozess.

Sei wohlwollend mit deinem Hund in seinem Prozess.

 

Es braucht Zeit.

Und du darfst dir Zeit lassen.

 

Atme Liebe ein.

Atme Frieden aus.



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